Forschen Lernen Gedenken ...
... für unsere Zukunft!
Unter diese Leitgedanken stellen wir unser Engagement für die Einrichtung einer Mahn-, Gedenk- und Dokumentationsstätte in den ehemaligen Arrestzellen des Alten Rathauses in Lüdenscheid.
Faltblatt zum Informieren und weitergeben!
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Aktuell
"111 Dinge, die man in Lüdenscheid getan haben muss"
Die Ge-Denk-Zellen finden offensichtlich immer breitere Anerkennung und Würdigung in unserer Stadt. So kann man es zumindest deuten, wenn unser Projekt Aufnahme findet in die populäre LN-Serie "111 Dinge, die man in Lüdenscheid getan haben muss". Folge 46: Mit Matthias Wagner über die Ge-Denk-Zellen sprechen.
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Gedenkveranstaltung
Am 28. April 1942 wurden fünf lüdenscheider Juden verhaftet und von den Arrestzellen im Rathaus über Dortmund nach Zamosc deportiert. Dort wurden sie ermordet. Aus diesem Anlass findet an diesem Tag im Bürgerforum des Rathauses eine Gedenkveranstaltung statt. Neben Grußworten und Zeitzeugenberichten steht ein Vortrag von Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch zum Thema Perspektiven der Forschung und der Erinnerung an den Nationalsozialismus. Für ein würdiges musikalisches Rahmenprogramm sorgen Yasmin Alijah und Rüdiger Drallmeyer. Abschließend besteht die Möglichkeit, die Ge-Denk-Zellen vorab zu besuchen und den Stand der Einrichtung zu begutachten. Der Presse wurden bereits einige Tafeln vorgestellt.
Presse Vorberichte
Einladung
Programm
Presse zur Veranstaltung
"Es lebe die Freiheit!"
Junge Menschen gegen den Nationalsozialismus
Am Abend des 24. April wurde die Ausstellung mit einer Ansprache von Bürgermeister Dieter Dzewas offiziell eröffnet. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Sieger der Stadtralley gekürt. Am erfolgreichsten waren dabei zwei der sieben teilnehmenden Gruppen. Allerdings verdient das Engagement aller 22 jugendlichen Teilnehmerinnen bei diesem wichtigen Thema gleichermaßen unsere Wertschätzung.
LN lokal * LN yourzz * WR lokal
Vom 21. April bis 3. Mai 2012 kann die gleichnamige Ausstellung des Studienkreis Deutscher Widerstand 1939-1945 e.V. im Bürgerforum des Rathauses besucht werden. Veranstaltet wird die Ausstellung von der hiesigen IG Metall Jugend, dem Jugendkulturbüro, dem Stadtjugendring und unserem Verein. Zur Eröffnung der Ausstellung findet für junge Menschen eine interessante Stadtralley statt.
Nähere Informationen zur Ausstallung und der Stadtralley sind in einem Flyer zu lesen.
Flyer
Neuer Vorstand - bewährter Vorstand
Am 20. März 2012 trafen sich die Mitglieder unseres Vereins zur Jahreshauptversammlung. Bei seinem Tätigkeitsbericht schilderte der alte und neue 1. Vorsitzende Matthias Wagner die Aktivitäten des Vereins. Im Zentrum stand die Fortentwicklung der Ge-Denk-Zellen selbst... weiter
In der Presse
Jahreshauptversammlung 2012
Am Dienstag, den 20.03.2012 findet um 19 Uhr unsere diesjährige ordentliche Jahresmitgliederversammlung statt. Wir treffen uns im Restaurant "Am Nattenberg" beim Familienbad Lüdenscheid, Talstraße 59. Da dann regulär Neuwahlen stattfinden, sind alle Mitglieder zur Teilnahme aufgerufen.
Einladung
Spende übergeben für Demokratie und die Erinnerung an ihr Scheitern

Dank des auch finanziellen Engagement von fast einhundert Lüdenscheider Bürgerinnen, Bürgern und Organisationen konnte unser Vorstand nun am 12. Oktober einen Spendenscheck über 20.000 Euro an die Verantwortlichen der Stadt Lüdenscheid übergeben. Bürgermeister Dzewas freute sich, dass damit deutlich wird, dass unser nicht unumstrittenes Projekt sich auf eine immer breitere Basis in der Bevölkerung stellt. Hervorheben möchten wir an dieser Stelle die höchste Einzelspende von 1.400 Euro, weil sie von einer Jugendorganisation - der IG Metall Jugend - stammt. Es ist schließlich unser Anliegen, insbesondere die Jugend für die Erinnerungsarbeit und die Gestaltung unserer Zukunft zu gewinnen.
Ge-Denken lohnt sich - tragen Sie dazu bei!
Der Verein "Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus" darf zwei der sieben früheren Haftzellen im Alten Rathaus für die Einrichtung einer kleinen Gedenkstätte nutzen. Das hat die Mehrheit der politisch Verantwortlichen in Lüdenscheid beschlossen. Wegen der knappen Finanzlage der Stadt müssen aber zwei Drittel der Renovierungskosten und die Ausstellungskosten von ca. 17.000 € von dem Verein in Zusammenarbeit mit den Bürgern und Spendern aufgebracht werden. Die Stadt kann nur 10.000 € dafür aufbringen. Die 58 Mitglieder des Vereins haben bisher mit einigen Spendern 9.000 € zusammengetragen und hoffen nun, dass viele Lüdenscheider helfen, die baulichen Sicherungsarbeiten und die Ausstellung zu finanzieren und zu verwirklichen. Auch Patenschaften für die jeweils 600 € teuren biographischen Tafeln mit einer kleinen Tonanlage und Kopfhörern sind möglich: Die 12 Tafeln weisen stellvertretend auf die Schicksale von ca. 800 verfolgten Lüdenscheidern hin, von denen mehr als hundert ermordet wurden: zwei Tafeln über jüdische Familien, eine über zehn jüdische Kinder, eine über einen verhafteten Lüdenscheider Helfer, eine über eine ermordete psychisch Kranke, eine über religiös Verfolgte, zwei über ehemalige Sozialdemokraten, zwei über ehemalige Kommunisten, eine über ein Zentrums-Ratsmitglied und eine über einen Zwangsarbeiter
Noch 11.000 € werden bis August benötigt, damit die Stadt die Umbauten im Herbst verwirklichen kann. Denn am 28. April 2012, dem 70. Jahrestag der größten Deportation von Juden aus Lüdenscheid, soll die kleine Gedenkstätte feierlich eröffnet werden. Sören Kierkegaard hat erklärt, warum das Ge-Denken für unsere Gegenwart und Zukunft so wichtig ist: "Das Leben kann man nur vorwärts leben und nur rückwärts verstehen." Deshalb lohnt es sich, sich zu erinnern.
Spenden können auf folgende Konten eingezahlt werden
Volksbank im Märkischen Kreis eG
BLZ: 447 615 34
Konto 231 215 500
Sparkasse Lüdenscheid
BLZ 458 500 05
Konto 362756
Spenden und Patenschaften erkennt das Finanzamt Lüdenscheid steuerlich an.
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